Turn-Over

Wenn die Uniformität der Mode in unserer Gesellschaft in vielen Bereichen kaum zu brechen ist, stellt sich die Frage, wie es um die Individualität bestellt ist.

Hat man den Mut neue Wege zu gehen und jemand zu sein, oder ordnet man sich aus Gründen der Sicherheit dem Mainstream unter und verschwindet im Einheitsgrau?

Bewusst haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dieser Frage auseinandergesetzt und vor diesem Hintergrund ein besonderes Kleidungsstück zur Brust genommen, das sinnbildlich für die Uniformierung und Spießertum steht: Das Hemd.

Über seine Dekonstruktion haben die Schülerinnen und Schüler das Hemd aus seinem ursprünglichen Kontext gerissen und in einem zunächst „fremden“ Zusammenhang neu interpretiert. So sind Entwürfe entstanden, die Mut zu Neuem zeigen und ein klares Statement zur Uniformierung unserer Gesellschaft abliefern. Ein Hauch von Nostalgie und Ursprung findet sich jedoch immer noch, der im Zusammenhang mit dem Upcycling von Vinyl zum Tragen kommt.

 

Bild 1-3: Modedesign: Luzie Charlotte Nehls-Neuhaus, Foto: Hatty Fotografie
Bild 4-7: Modedesign: Juliana Martejevs, Foto: Janina Schuster

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